Kurs: ePaper und interaktive PDFs erstellen mit InDesign

PDF-Dokumente im Internet oder in der digitalen Kommunikation werden immer häufiger eingesetzt. Der Kurs “ePaper und interaktive PDFs erstellen mit InDesign” zeigt, wie mit InDesign erstellte Dokumente mit interaktiven Funktionen ausgestattet werden und als “ePaper” verwendet werden.

Der Kurs umfasst folgende Bereiche:

  • Inhaltsverzeichnis erstellen
  • Lesezeichen und Querverweise hinzufügen
  • Hyperlinks
  • Interaktive Schaltflächen (Buttons)
  • Animierte Seitenübergänge
  • Layouttipps für interaktives Design
  • Unterschiede zur PDF-Produktion für den Druck
  • Exportfunktionen

Voraussetzung zur Teilnahme sind Grundkenntnisse in InDesign
Veranstalter: vhsrt – Reutlingen
Seminardauer:  2 Tage
Termine und Anmeldung direkt bei der vhsrt

Wie werden blätterbare ePaper erstellt?

Grundlage von Katalog und Broschüre mit Blätterfunktion – die Druck PDF

Grundlage für die Erstellung von blätterbaren digitalen Dokumenten, sogenannten ePapers (die Namensgebung reicht hier recht vielseitig von Flashbook bis Pageturn – obwohl alle so ziemlich das gleiche meinen), bildet eine PDF Datei.

In der Regel wird diese PDF (Portable Document Format) Datei in der Druckvorstufe in Programmen wie InDesign oder QuarkXPress erzeugt, und zum Druck von Broschüren, Prospekten und Katalogen verwendet.

Magazine und Prospekte als blätterbare PDF erstellen

Da diese PDF Datei alle textlichen und bildlichen Informationen bereits in elektronischer Form enthält, können die Daten durch entsprechende Werkzeuge extrahiert – und dann als neues elektronisches Dokument zusammengesetzt werden.

Wenn dieses „neue Zusammensetzen“ für eine Darstellung an Bildschirmen wie Sie beispielsweise an PC’s und Tablet‘s vorzufinden sind, optimiert ist, spricht man vom elektronischen Papier – kurz ePaper genannt.

Ideale Voraussetzungen zur Erstellung

Zur Erstellung von digitalen Dokumenten eignet sich am besten die PDF Datei, welche auch für den qualitativ hochwertigen Druck eingesetzt wird. Viele machen hier den Fehler eine Web-PDF zu verwenden – und ruinieren sich damit Ihr Ergebnis.

Bei der Ausgabe ist lediglich zu beachten, dass die beim Druckverfahren notwendigen Schnittmarken nicht mit ausgegeben  werden,  und alle Schriften in das Dokument eingebettet sind. Folgende Empfehlung:

  • offene (editierbare) PDF-Datei (PDF Version 1.5 – Acrobat 6 kompatibel)
  • Auflösung 150 bis 300 DPI
  • eingebettete Schriften
  • Endformat (ohne Schnittmarken)

Optimieren der PDF Datei

Im nächsten Schritt wird die PDF durch Tools wie TOCcreate optimiert, XML Streams der textlichen Inhalte zur späteren Suchmaschinen Indexierung entnommen, und dann schlussendlich jede einzelne Seite durch eine ePublishing-Software in den notwendigen Formaten (swf, jpg, html und xml) gespeichert. Da im Gegensatz zu einer PDF-Datei jetzt jede Seite einzeln im eBook Format vorliegt, erklärt sich auch das vorteilhafte Ladezeitverhalten von Katalogen und Broschüren mit Blätterfunktion (Mittelwert Ratio 50 : 1, Einzelseiten Zugriff 120 : 1).

Die Wiedergabe – Darstellung im Browser

Zum „Abspielen“ dieser digitalen Publikation wird dann ein Flashplayer bzw. bei Tablet’s das HTML-5 Format verwendet. Zum Glück bekommt der Anwender von allen dem nichts mit, er klickt bzw. blättert einfach durch das Dokument – so wie er das von der gedruckten Version aus gewohnt ist.

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